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KfW 40: Anforderungen im Überblick

Der Effizienzhaus-Standard 40 zählt zu den anspruchsvollsten Neubauzielen. Dieser Ratgeber erklärt die zentralen Kennwerte zu Primärenergiebedarf und Wärmeverlust. Er grenzt den technischen Standard von der Förderung ab und erläutert das Siegel 40-NH. So verstehen Sie die KfW-40-Anforderungen 2026.

Stand: 31. Juli 2026
Lesezeit: 8 Min.
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Der Effizienzhaus-Standard 40 zählt zu den anspruchsvollsten Zielen im Neubau – und ist Voraussetzung für die attraktivsten Förderprogramme. Doch was genau muss ein KfW-40-Haus technisch erfüllen? Dieser Ratgeber erklärt die zentralen Kennwerte zu Primärenergiebedarf und Wärmeverlusten, grenzt den technischen Standard von der Förderung ab und zeigt, welche Zusatzanforderungen für das Siegel „40-NH“ gelten.

Kurzantwort: Ein KfW-40-Haus darf im Kern nur rund 40 Prozent des Primärenergiebedarfs eines gesetzlich definierten Referenzgebäudes verbrauchen, und der über die Gebäudehülle entweichende Transmissionswärmeverlust darf höchstens etwa 55 Prozent des Referenzwerts betragen. Diese beiden Kennwerte sind die maßgeblichen Zielgrößen; für den Zusatz „40-NH“ kommt 2026 das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) hinzu.

40 %
Primärenergiebedarf
des Referenzgebäudes
55 %
Transmissionswärmeverlust
des Referenzwerts
QNG
Zusatz für 40-NH
Nachhaltigkeitssiegel

Was bedeutet der Standard KfW 40 überhaupt?

Kurzantwort: Die Zahl 40 bezeichnet den Effizienzhaus-Standard: Ein KfW-40-Haus verbraucht im Vergleich zu einem gesetzlich festgelegten Referenzgebäude nur etwa 40 Prozent an Primärenergie. Je niedriger die Zahl, desto effizienter das Gebäude. Der Standard beschreibt also nicht ein bestimmtes Bauteil, sondern das energetische Gesamtergebnis aus Dämmung, Anlagentechnik und Luftdichtheit.

Der Effizienzhaus-Standard ist die gemeinsame Sprache von Gesetzgeber und Förderbank. Wie ein KfW-40-Haus im Alltag aussieht und was es vom gesetzlichen Mindeststandard unterscheidet, zeigt die Haustyp-Seite KfW-40-Haus. Welche Förderprogramme sich an diesen Standard knüpfen, erläutert unser Überblick zur KfW beim Hausbau.

Welche technischen Kennwerte muss ein KfW-40-Haus erreichen?

Kurzantwort: Zwei Kennwerte sind entscheidend: der Jahres-Primärenergiebedarf, der höchstens rund 40 Prozent des Referenzgebäudes betragen darf, und der Transmissionswärmeverlust der Gebäudehülle, der bei etwa 55 Prozent des Referenzwerts liegen muss. Beide werden im Energieausweis rechnerisch nachgewiesen. Ergänzend sind eine luftdichte Hülle und in der Regel eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nötig.

Kern-Anforderungen an ein Effizienzhaus 40 (Zielwerte)

KennwertAnforderungBezug
Primärenergiebedarf≈ 40 % des ReferenzwertsJahres-Energiebedarf gesamt
Transmissionswärmeverlust≈ 55 % des ReferenzwertsWärmeverlust der Hülle
LuftdichtheitNachweis per Blower-Doordichte Gebäudehülle
Lüftungmeist mit Wärmerückgewinnungkontrollierte Wohnraumlüftung
NachweisEnergieausweis / Bestätigungdurch Energie-Effizienz-Experten

Die Berechnung übernimmt ein qualifizierter Energie-Effizienz-Experte; die Werte hängen zusammen und lassen sich nur im Gesamtkonzept erreichen. Wie sich der Standard in den gesetzlichen Rahmen einordnet, ist eng mit dem Gebäudeenergiegesetz verknüpft.

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Nicht jeder Anbieter erreicht den Standard 40 serienmäßig. Fordern Sie kostenlos und unverbindlich Angebote an und lassen Sie sich den Effizienzhaus-Standard schriftlich bestätigen.

Was ist der Unterschied zwischen KfW 40 und KfW 40-NH?

Kurzantwort: „40-NH“ steht für Nachhaltigkeit: Zusätzlich zu den energetischen Kennwerten des Effizienzhauses 40 muss das Gebäude das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erfüllen. Dabei werden ökologische, ökonomische und soziokulturelle Kriterien über den gesamten Lebenszyklus bewertet und von einer akkreditierten Stelle zertifiziert. Der NH-Standard ist damit anspruchsvoller und Voraussetzung für höhere Förderstufen.

  • Effizienzhaus 40 erfüllt die energetischen Kernkennwerte (Primärenergie, Wärmeverlust).
  • 40-NH verlangt zusätzlich das QNG-Siegel mit Nachhaltigkeitskriterien.
  • Das QNG bewertet den gesamten Lebenszyklus, nicht nur den Energiebedarf.
  • Die Zertifizierung erfolgt durch eine akkreditierte, unabhängige Stelle.
  • Höhere Förderstufen setzen in der Regel den NH-Nachweis voraus.

Standard und Förderung sind zweierlei

Der Effizienzhaus-Standard beschreibt die Technik, die Förderung die Finanzierung. Ob und in welcher Höhe ein KfW-40- oder 40-NH-Haus 2026 gefördert wird, hängt vom jeweils gültigen Förderprogramm ab. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen im Ratgeber KfW-Förderung 2026.

Wie hängen KfW-40-Standard und Förderung zusammen?

Kurzantwort: Der bauliche Standard ist die Eintrittskarte zur Förderung – aber nicht identisch mit ihr. Wer den Effizienzhaus-Standard 40 oder 40-NH erreicht und alle Nachweise erbringt, kann geförderte Kredite oder Zuschüsse beantragen. Die konkreten Programme, Beträge und Fristen ändern sich regelmäßig, deshalb sollten Sie den Förderantrag stets vor Baubeginn und mit einem Energie-Effizienz-Experten vorbereiten.

Einen Überblick über die aktuellen Programme geben die Ratgeber KfW-Förderung 2026 und Förderungen im Überblick. Was ein energieeffizientes Fertighaus insgesamt auszeichnet, erklärt der Ratgeber Nachhaltiges Fertighaus.

Wie wird der KfW-40-Standard in der Praxis erreicht?

Kurzantwort: Erreicht wird der Standard durch das Zusammenspiel mehrerer Maßnahmen: starke Dämmung von Dach, Wand und Bodenplatte, dreifach verglaste Fenster, eine luftdichte Hülle, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine effiziente Heiztechnik – meist eine Wärmepumpe, häufig kombiniert mit Photovoltaik. Kein Einzelbauteil genügt allein; der Nachweis erfolgt über die Gesamtbilanz.

Fertighäuser erreichen den Standard 40 oft serienmäßig, weil die vorgefertigten Wände von Haus aus hochgedämmt sind. Lassen Sie sich die erreichte Effizienzhaus-Stufe dennoch schriftlich in der Baubeschreibung bestätigen und kalkulieren Sie das Budget vorab mit dem Kostenrechner.

Fazit: Zwei Kennwerte, ein Gesamtkonzept

Der KfW-40-Standard steht und fällt mit zwei Kennwerten – rund 40 Prozent Primärenergiebedarf und etwa 55 Prozent Transmissionswärmeverlust des Referenzgebäudes –, die sich nur im energetischen Gesamtkonzept erreichen lassen. Der Zusatz 40-NH hebt die Latte über das QNG-Siegel weiter. Wer den Standard anstrebt, trennt Technik und Förderung sauber und lässt beides von Fachleuten nachweisen. Neutrale Programminformationen bietet die KfW.

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Die häufigsten Preisfragen rund um KfW 40 – kompakt beantwortet von der Redaktion von kfw40fertighaus.de (Stand 2026).

Was bedeutet der Standard KfW 40?
Die Zahl 40 bezeichnet den Effizienzhaus-Standard: Ein KfW-40-Haus verbraucht nur etwa 40 Prozent der Primärenergie eines gesetzlich definierten Referenzgebäudes. Je niedriger die Zahl, desto effizienter. Der Standard beschreibt das energetische Gesamtergebnis, nicht ein einzelnes Bauteil. Passende Anbieter finden Sie über die Haustyp-Seite KfW-40-Haus.
Welche Kennwerte muss ein KfW-40-Haus erreichen?
Zwei sind entscheidend: der Jahres-Primärenergiebedarf mit höchstens rund 40 Prozent des Referenzwerts und der Transmissionswärmeverlust der Hülle mit etwa 55 Prozent. Ergänzend sind eine luftdichte Hülle und meist eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung nötig. Den Nachweis führt ein Energie-Effizienz-Experte.
Was ist der Unterschied zwischen KfW 40 und 40-NH?
40-NH verlangt zusätzlich zum Effizienzhaus 40 das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG), das ökologische, ökonomische und soziokulturelle Kriterien über den Lebenszyklus bewertet und akkreditiert zertifiziert wird. Der NH-Standard ist anspruchsvoller und Voraussetzung höherer Förderstufen. Mehr im Ratgeber KfW-Förderung 2026.
Wie hängen KfW-40-Standard und Förderung zusammen?
Der bauliche Standard ist die Eintrittskarte zur Förderung, aber nicht identisch mit ihr. Wer den Standard 40 oder 40-NH erreicht und alle Nachweise erbringt, kann geförderte Kredite oder Zuschüsse beantragen. Programme und Beträge ändern sich – prüfen Sie die Ratgeber KfW-Förderung 2026 und Förderungen im Überblick.
Wie wird der KfW-40-Standard in der Praxis erreicht?
Durch das Zusammenspiel starker Dämmung, dreifach verglaster Fenster, einer luftdichten Hülle, einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung und effizienter Heiztechnik wie einer Wärmepumpe, oft mit Photovoltaik. Kein Einzelbauteil genügt allein. Fertighäuser erreichen den Standard oft serienmäßig – Budget prüfen Sie mit dem Kostenrechner.
Erreichen Fertighäuser den KfW-40-Standard automatisch?
Häufig ja, weil die vorgefertigten Wände von Haus aus hochgedämmt sind. Verlassen Sie sich dennoch nicht darauf, sondern lassen Sie die erreichte Effizienzhaus-Stufe schriftlich in der Baubeschreibung bestätigen. Passende Anbieter vergleichen Sie über den Anbieter-Vergleich.
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